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Historischer Ort

Benediktiner kloster

Die Anfänge des ehemaligen Benediktinerklosters Irsee reichen ins späte 12. Jahrhundert zurück, als Markgraf Heinrich von Ursin-Ronsberg einer Eremiten-gemeinschaft die Stammburg „Ursin“ des Hauses Ronsberg, gelegen nahe der heutigen Irseer Friedhofskirche St. Stefan, zum Geschenk machte. In diese Zeit fiel auch der Bau der mittelalterlichen Klosteranlage, die ab 1699 durch den barockzeitlichen Gebäudekomplex ersetzt wurde. Den Höhepunkt seiner Entwicklung erreichte Irsee im 18. Jahrhundert mit der intensiven Pflege der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung, der Philosophie und alten Sprachen, der Musik und der bildenden Künste. Die Abtei erarbeitete sich den Ruf eines bedeutenden süddeutschen Forschungs- und Studienzentrums.

Historischer Ort

Benediktiner kloster

Die Anfänge des ehemaligen Benediktinerklosters Irsee reichen ins späte 12. Jahrhundert zurück, als Markgraf Heinrich von Ursin-Ronsberg einer Eremiten-gemeinschaft die Stammburg „Ursin“ des Hauses Ronsberg, gelegen nahe der heutigen Irseer Friedhofskirche St. Stefan, zum Geschenk machte. In diese Zeit fiel auch der Bau der mittelalterlichen Klosteranlage, die ab 1699 durch den barockzeitlichen Gebäudekomplex ersetzt wurde. Den Höhepunkt seiner Entwicklung erreichte Irsee im 18. Jahrhundert mit der intensiven Pflege der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung, der Philosophie und alten Sprachen, der Musik und der bildenden Künste. Die Abtei erarbeitete sich den Ruf eines bedeutenden süddeutschen Forschungs- und Studienzentrums.

12. Jh. Gründung

Aus einer Einsiedlergemeinschaft im nahen Eiberger Wald entwickelt sich unter Förderung des Markgrafen Heinrich von Ronsberg-Ursin ein Benediktinerkloster. Der Konvent findet auf dem Irseer Burgberg die erste Heimstätte.

13. Jh. Herrschaftsgebiete

Das Kloster baut sich aus Käufen und Schenkungen mit den Dörfern Irsee, Eggenthal, Baisweil, Lauchdorf, Schlingen, Ketterschwang, Rieden, Pforzen, Leinau und Mauerstetten und den dazugehörigen Weilern ein Herrschaftsgebiet auf

13. Jh. Herrschaftsgebiete

Das Kloster baut sich aus Käufen und Schenkungen mit den Dörfern Irsee, Eggenthal, Baisweil, Lauchdorf, Schlingen, Ketterschwang, Rieden, Pforzen, Leinau und Mauerstetten und den dazugehörigen Weilern ein Herrschaftsgebiet auf

Porta patet, cor magis. 
– die Tür steht offen, mehr noch das Herz.

Bekannter Mönchsgruß

Hier kann eine tolle überschrift stehen, die auch lang sein kann

Die zu Beginn des 19. Jahrhunderts vollzogene Säkularisation setzte diesem jahrhundertealten wissenschaftlichen, spirituellen und künstlerischen Lebens ein abruptes Ende. 1849 wurde in Kloster Irsee die erste „Schwäbische Kreis-Irren-Anstalt“ zur Pflege und Behandlung psychiatrischer Patientinnen und Patienten eröffnet. Zur Zeit der NS-Diktatur beteiligte sich die Irseer Abteilung der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren an den „Euthanasie“ genannten Medizinverbrechen an schutz- und hilfsbedürftigen Menschen. Nach der Anstaltsschließung 1972 wurden die historisch wertvollen Gebäude grundlegend saniert und denkmalfachlich restauriert. 1981 eröffnete das Tagungs-, Bildungs- und Kulturzentrum des Bezirks Schwaben. Seitdem haben auch das Bildungswerk des Bayerischen Bezirketags und die Schwabenakademie in Kloster Irsee ihren Sitz.

 

Kontakt

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buero@schwabenakademie.de

08341 906 – 601